Ihr Unternehmen kann jedoch auch unter die Regeln eines Tarifvertrags fallen, wenn Sie im Zusammenhang mit einer Fusion oder Übernahme Tätigkeiten und Arbeitnehmer erworben haben, die unter einen Tarifvertrag fallen, und Sie die Gelegenheit nicht genutzt haben, bei Unternehmensübertragungen auf den Tarifvertrag nach dem dänischen Arbeitnehmerrecht zu verzichten. Die SEC kann entweder auf Unternehmensebene oder auf Niederlassungsebene gebildet werden, wenn auch eine zentrale SEC eingerichtet wird. Die SEC erhält von den Arbeitgebern Informationen zu Themen wie den wirtschaftlichen und sozialen Aspekten des Unternehmens und der neuen Technologie. Die SEC wird zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens konsultiert. Sie reagieren auch auf formelle Konsultationen der Arbeitgeber zu Themen wie Entlassungen und Berufsausbildung (ohne formelle Verhandlungsmacht) und sind für die Verwaltung sozialer und kultureller Aktivitäten zuständig, für die sie über ein tarifvertraglich festgelegtes Budget verfügen. Andernfalls verfügt die SEC über ein funktionierendes Budget in Höhe von 0,2 % der jährlichen Lohnsumme des Unternehmens oder 0,22 % in Unternehmen mit mehr als 2.000 Beschäftigten. Die SEC wird auch die Aufgaben der ehemaligen Personaldelegierten (Die Darstellung individueller und kollektiver Beschwerden gegenüber der Geschäftsleitung und die Gewährleistung der Umsetzung von Rechtsvorschriften und Tarifverträgen) sowie die Rolle des Ausschusses für Sicherheit und Arbeitsbedingungen übernehmen. Ihr Unternehmen kann auf verschiedene Weise durch einen Tarifvertrag abgedeckt werden? Die 2008 verabschiedeten neuen Rechtsvorschriften über Tarifverhandlungen ermöglichen es, dass Betriebsvereinbarungen vom Grundsatz der Begünstigung abweichen, schließt jedoch ausdrücklich die auf sektoralen Ebenen ausgehandelten Mindestlöhne aus. Jüngste Änderungen haben die Möglichkeit für Unternehmensvereinbarungen eingeführt, im Gegenzug für die Arbeitsplatzsicherheit ein weniger günstiges Lohnniveau zu schaffen, wenn das Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten ist. Mit der Reform des Arbeitsrechts von 2016 wurde die Möglichkeit erweitert, überstunden weniger günstig zu entlohnen. So sieht die neue Verordnung beispielsweise vor, dass eine Vereinbarung auf Unternehmensebene oder, wenn es keine solche Vereinbarung gibt, in einer Vereinbarung auf Branchenebene den Satz für geleistete Arbeitsstunden über das gesetzliche Maximum hinaus festlegt.

Dieser Satz darf jedoch nicht niedriger sein als die gesetzliche Zusatzzahlung von 10 %. Das bedeutet, dass die Sozialpartner auf Unternehmensebene eine zusätzliche Zahlung von 15 % vereinbaren könnten, selbst wenn die Branchenvereinbarung 20 % vorsieht. Im privaten Sektor und mit Ausnahme des öffentlichen Verkehrs besteht keine Verpflichtung, den Arbeitgeber zu informieren oder zu versuchen, eine gütliche Einigung zu erzielen. Es gibt auch keine Regelung der Mindest- oder Höchstdauer eines Streiks. Die Besetzung von Firmengeländen und die Verhinderung von Nicht-Streikenden ist ebenfalls eine rechtswidrige Handlung. Die Dezentralisierung der Tarifverhandlungen führt zu einer sehr schwachen Koordinierung der Lohnverhandlungen. Die Sozialpartner auf Unternehmensebene verfügen über wichtige Autonomie, um über die Lohnentwicklung zu verhandeln, da nur Mindestsätze auf sektoraler Ebene ausgehandelt werden.