Der Tarifvertrag für Arbeitnehmer im gewerblichen Bereich legt Mindestarbeitsbedingungen für die Arbeit im Einzelhandel wie Bezahlung, Arbeitszeitzulagen, Arbeitszeiten und Urlaub fest. So sollten beispielsweise die Löhne nicht unter die von PAM im Tarifvertrag ausgehandelten Mindestlöhne fallen. Es ist gut zu bedenken, dass man keinen individuellen Arbeitsvertrag zu schwächeren Konditionen abschließen kann als im Tarifvertrag vereinbart. Die Bestimmungen über die Arbeitszeit der Arbeitnehmer vor Ort wurden ebenfalls umfassend geändert, um neuen Anforderungen nach Flexibilität gerecht zu werden. Die neuen Bestimmungen heben die Samstagsarbeit aus den dezentralen Verhandlungen und öffnen sonntagsarbeit bis zu maximal 25 Arbeitstagen pro Jahr (diese Schwelle kann durch eine dezentrale Vereinbarung geändert werden). Die NEW-Klassifikation unterliegt einem Verbot der Benachteiligung des Arbeitnehmers. Kein Mitarbeiter darf durch die NEW-Klassifikation und eine Meinungsverschiedenheit über die Einstufung benachteiligt werden. Die Rechtsansprüche eines Arbeitnehmers aufgrund seiner Umgliederung in das NEW-Gehaltssystem am Umstellungstag erlöschen (nur) nach Ablauf von drei Jahren. Am 3. Dezember 2017, zwei Jahre nach ihrem Auslaufen, erneuerten branchenspezifische Sozialpartnerorganisationen die NCBA für Logistik-, Güterverkehrs- und Warenlieferaktivitäten, die rund 700.000 Mitarbeiter umfassen und bis zum 31. Dezember 2019 in Kraft bleiben.

Die Vereinbarung sieht Lohnerhöhungen zwischen 82 und 138 EUR pro Monat (je nach Lohnskala) vor und überarbeitet die Bestimmungen über die Beschäftigungsbedingungen, um unlauteren Wettbewerb zu bekämpfen. Die Parteien führten auch strengere Vorschriften für den Abschluss von Lager- und Lager-, Liefer- und Umschlagsdienstleistungen ein. Im Tarifvertrag wurde Folgendes eingetragen Der neue NCBA weist interessante Punkte zum Zulieferwesen in der Logistikbranche auf. Dennoch erfordert die Durchsetzung dieser Vorschriften Überwachungsmaßnahmen vor Ort, die von Gewerkschaften und Inspektoren durchgeführt werden müssen. Darüber hinaus kann die Durchsetzung durch die Nichtanwendbarkeit der Vereinbarung auf Arbeitgeber behindert werden, die mit Genossenschaftsverbänden verbunden sind, die den Verhandlungstisch verlassen haben, weil sie sagten, dass die Vorschläge der Gewerkschaften für ihre Mitglieder nicht geeignet seien. Sie sagten auch, dass die Lohnerhöhungen, die schließlich von den anderen Arbeitgeberorganisationen vereinbart wurden, zu teuer seien. Die Beschäftigten der früheren Beschäftigungsgruppen 1 bis 6 müssen je nach Tätigkeit den Beschäftigungsgruppen A bis H im Rahmen des neuen Beschäftigungsgruppensystems zugeordnet werden. Sie werden im nächsthöheren Mindestlohn der jeweiligen Beschäftigungsgruppe im Tarifvertrag eingestuft, bei dem frühere Dienstjahre unerheblich sind – der Arbeitnehmer wird immer dem ersten Jahr der neuen Stufe zugeordnet.