Arbeitnehmer in Tarifverträgen haben nach einer bestimmten Zeit, in der die Beschäftigungspflicht erfüllt ist, Anspruch auf Krankengeld. Es gibt eine geringfügige Abweichung zwischen den Tarifverträgen in Bezug auf die Dauer des Zeitraums, in dem der Arbeitnehmer während der Krankheit die volle Lohnzahlung erhält. Vertreter der beiden in der Branche tätigen Gewerkschaften vida und GPA-djp sehen mehrere Probleme im Hotel- und Gaststättengewerbe: Erstens stellen sie fest, dass die Beschäftigung in diesem Sektor für junge Arbeitnehmer nicht attraktiv ist, was zu einem Rückgang der Jugendbeschäftigung und der Lehrlingsausbildung führt. Darüber hinaus wird festgestellt, dass die Unattraktivität des Sektors für Arbeitnehmer mit langen Arbeitszeiten und vergleichsweise geringem Einkommen zu tun hat und dass Verstöße gegen normale (gesetzliche) Arbeitszeiten regelmäßig im Namen der Arbeitgeber stattfinden, einschließlich der Nichteinhaltung von Pausen und Ruhezeiten. Die organisierte Arbeit stellt ferner fest, dass ein Hauptproblem des Sektors die Schwarzarbeit ist. Nach Ansicht eines Gewerkschaftsvertreters ist es üblich, keinen Teil der Löhne zu erklären, was natürlich ein Nachteil für die Arbeitnehmer ist, da der nicht angemeldete Teil nicht auf Arbeitslosen- und Rentenleistungen angerechnet wird. Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Arbeitgeber, auch wenn der Bedarf an qualifiziertem Personal steigt, kaum bereit sind, ihren Arbeitnehmern eine Qualifizierung/Ausbildung zu gewähren oder ihnen eine Auszeit/finanzielle Unterstützung zu gewähren, um an diesen Bildungsmaßnahmen teilzunehmen. Der Anteil des qualifizierten Personals ist zurückgegangen, während der Anteil der ungelernten Arbeitskräfte gestiegen ist. Dies zeigt sich z.B. an der heute breiteren Versorgung mit Buffets anstelle von qualitativ hochwertigem Service und Beratung von Kunden und Gästen bei der Auswahl von Speisen, so ein vida-Vertreter. Der Teilsektor Der Fast-Food-Kettengastronomie, der Gastronomie und der Veranstaltungsgastronomie ist in letzter Zeit gewachsen und dürfte weiter wachsen, wie die organisierte Arbeit argumentiert.

Mit diesem Vertrag soll die Senkung der Mehrwertsteuer allen Akteuren in der Gastronomie zugute kommen: Es gibt zwei Gewerkschaften, die im Hotel- und Gaststättengewerbe tätig sind: die Gewerkschaft der Angestellten und journalistengewerkschaftlich (Gewerkschaft der Privatangestellten – Druck – Journalismus – Papier, GPA-djp). Beide sind dem Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB) angeschlossen. Die Gewerkschaft GPA-djp vertritt alle Angestellten der Privatwirtschaft und damit alle Angestellten im Hotel- und Gaststättengewerbe, während die Gewerkschaft vida im Allgemeinen alle Arbeiter in diesem Sektor vertritt. Vertreter beider Gewerkschaften erklärten jedoch, dass die GPA-djp zwar in der Praxis nur Angestellte in der Branche vertrete, die vida-Gewerkschaft sie aber gelegentlich auch vertrete; Es gibt also einige Vorkommnisse der doppelten Mitgliedschaft und des Wettbewerbs für Mitglieder in Bezug auf Angestellte. Der Anteil der Angestellten in diesem Sektor liegt bei etwa 20 %, d. h. die Mehrheit der Arbeitnehmer (80 %). sind Arbeiter. Die vida-Gewerkschaft vertritt etwa 9.300 Arbeitnehmer in diesem Sektor (von einem Mitgliederpotenzial von 150.000) und hat eine Domaindichte von 6,2%. Die GPA-djp vertritt rund 2.000 Mitglieder in der Branche (von einem Mitgliederpotenzial von etwa 22.000) und hat eine Domaindichte von etwa 8,9%. Insgesamt hat der Sektor etwa 11.300 Mitglieder und eine sektorale Dichterate von etwa 6,6%. Weitere Informationen zur Gewerkschaftszugehörigkeit nach Unternehmensgröße liegen nicht vor.

HOTREC: Datenschutzrichtlinien Das Datenschutzgesetz hat sich 2018 geändert. HOTREC hat Leitlinien für die Organisationen im Gastgewerbe (Restaurants, Hotels usw.) ausgearbeitet.